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<title>Apollonisches Problem</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Apollonisches Problem</span></h1>
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<p>Das <b>Apollonische Problem</b> (<b>Problem des Apollonios</b>) ist eines der berühmtesten Probleme der antiken <a href="Geometrie" title="Geometrie">Geometrie</a>. Es geht darum, mit <a href="Konstruktion_mit_Zirkel_und_Lineal" title="Konstruktion mit Zirkel und Lineal">Zirkel und Lineal</a> die <a href="Kreis" title="Kreis">Kreise</a> zu konstruieren, die drei beliebige vorgegebene Kreise berühren. <a href="Apollonios_von_Perge" title="Apollonios von Perge">Apollonios von Perge</a> (* ca. 265 v. Chr.; † ca. 190 v. Chr.) widmet diesem Problem ein nicht erhaltenes Buch (<i>Über Berührungen</i>).
</p><p>Da man bei den Ausgangskreisen auch von einem unendlich kleinen Radius und einem unendlich großen Radius ausgehen kann, kann nicht nur von drei Kreisen, sondern auch von Punkten und Geraden (<a href="Tangente" title="Tangente">Tangenten</a>) ausgegangen werden. Insgesamt gibt es zehn Kombinationsmöglichkeiten für die gegebenen Stücke, die weiter unten aufgeführt sind.
</p><p>Da die vollständige Lösung der Probleme alle Konstruktionsfälle mit Berührungen (Tangenten) von Kreisen, Punkten und Geraden löst, sind natürlich auch die Berührkreise am Dreieck enthalten (<a href="Ankreis" title="Ankreis">Ankreis</a>, <a href="Inkreis" title="Inkreis">Inkreis</a>, <a href="Umkreis" title="Umkreis">Umkreis</a>).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte">Geschichte</h2></div>
<p>Ein reiches Repertoire von geometrischen und algebraischen Methoden wurde entwickelt, um das apollonische Problem zu lösen, das als „das berühmteste aller geometrischen Probleme“ bezeichnet wurde. Die ursprüngliche Vorgehensweise von <a href="Apollonios_von_Perge" title="Apollonios von Perge">Apollonios</a> ist verlorengegangen, aber von <a href="Fran%C3%A7ois_Vi%C3%A8te" title="François Viète">François Viète</a> und anderen wurden Rekonstruktionen entwickelt, die auf Hinweisen in der Beschreibung durch <a href="Pappos" title="Pappos">Pappos</a> basieren.<sup id="cite_ref-Bruen_1983_1-0" class="reference"><a href="#cite_note-Bruen_1983-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die erste neue Lösungsmethode wurde 1596 von <a href="Adriaan_van_Roomen" title="Adriaan van Roomen">Adriaan van Roomen</a> veröffentlicht, der die Mittelpunkte der Lösungskreise als die Schnittpunkte zweier <a href="Hyperbel_(Mathematik)" title="Hyperbel (Mathematik)">Hyperbeln</a> fand. Van Roomens Methode wurde 1687 durch <a href="Isaac_Newton" title="Isaac Newton">Isaac Newton</a> in seinen <i><a href="Philosophiae_Naturalis_Principia_Mathematica" title="Philosophiae Naturalis Principia Mathematica">Principia</a></i> und durch <a href="John_Casey" title="John Casey">John Casey</a> im Jahre 1881 verfeinert.
</p><p>Trotz der erfolgreichen Lösung des Apollonius-Problems hat van Roomens Methode einen Nachteil. Eine geschätzte Eigenschaft in der klassischen <a href="Euklidische_Geometrie" title="Euklidische Geometrie">euklidischen Geometrie</a> ist die Möglichkeit, Probleme ausschließlich mit <a href="Konstruktion_mit_Zirkel_und_Lineal" title="Konstruktion mit Zirkel und Lineal">Zirkel und Lineal</a> zu lösen. Viele Konstruktionen sind bei Beschränkung auf diese Hilfsmittel unmöglich, beispielsweise die <a href="Dreiteilung_des_Winkels" title="Dreiteilung des Winkels">Winkeldreiteilung</a>. Viele dieser „unmöglichen“ Probleme lassen sich jedoch durch Schnitte von Kurven wie Hyperbeln, <a href="Ellipse" title="Ellipse">Ellipsen</a> und <a href="Parabel_(Mathematik)" title="Parabel (Mathematik)">Parabeln</a> (<a href="Kegelschnitte" class="mw-redirect" title="Kegelschnitte">Kegelschnitte</a>) lösen. So kann die <a href="W%C3%BCrfelverdoppelung" title="Würfelverdoppelung">Würfelverdoppelung</a> (das Problem, einen Würfel mit dem doppelten Volumen eines gegebenen Würfels zu konstruieren) nicht mit Zirkel und Lineal gelöst werden, aber <a href="Menaichmos_(Mathematiker)" title="Menaichmos (Mathematiker)">Menaichmus</a> zeigte, dass die Lösung durch den Schnitt zweier Parabeln gefunden werden kann. Daher ließ sich aufgrund der Lösung durch van Roomen – die auf dem Schnitt zweier Hyperbeln beruhte – nicht entscheiden, ob eine Konstruktion mit Zirkel und Lineal möglich ist.
</p><p>Van Roomens Freund <a href="Fran%C3%A7ois_Vi%C3%A8te" title="François Viète">François Viète</a>, der ursprünglich van Roomen dazu gebracht hatte, sich mit dem apollonischen Problem zu befassen, entwickelte eine Methode, die nur Zirkel und Lineal verwendete. Vor Erscheinen der Lösung von Viète zweifelte <a href="Regiomontanus" title="Regiomontanus">Regiomontanus</a> an der Möglichkeit einer Konstruktion mit Zirkel und Lineal. Viète löste zuerst einige einfache Spezialfälle des Apollonios-Problems, etwa die Bestimmung eines Kreises durch drei gegebene Punkte, das nur eine Lösung hat, wenn die Punkte verschieden sind. Darauf aufbauend löste er kompliziertere Spezialfälle, in einigen Fällen durch Verkleinern oder Vergrößern der gegebenen Kreise.<sup id="cite_ref-Dörrie_1965_2-0" class="reference"><a href="#cite_note-Dörrie_1965-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Gemäß dem Bericht von <a href="Pappos_von_Alexandria" class="mw-redirect" title="Pappos von Alexandria">Pappos von Alexandria</a> im 4. Jahrhundert folgte das originale Werk von Apollonios zu diesem Problem — mit dem Titel <span lang="el-Grek" class="Grek">Ἐπαφαί</span> (<i><span lang="el-Latn" style="font-style:italic">Epaphaí</span></i>, "Berührungen"; Lateinisch: <i>De tactionibus</i>, <i>De contactibus</i>) — einem ähnlichen fortschreitenden Zugang. Daher wird Viètes Lösung als plausible Rekonstruktion der Lösung von Apollonios betrachtet, auch wenn weitere Rekonstruktionen unabhängig von drei verschiedenen Autoren publiziert wurden.
</p><p>Verschiedene andere geometrische Lösungen des Apollonios-Problems wurden im 19. Jahrhundert entwickelt. Die bemerkenswertesten Lösungen sind die von <a href="Jean-Victor_Poncelet" title="Jean-Victor Poncelet">Jean-Victor Poncelet</a> (1811) und von <a href="Joseph_Diaz_Gergonne" class="mw-redirect" title="Joseph Diaz Gergonne">Joseph Diaz Gergonne</a> (1814). Während der Beweis von Poncelet auf Ähnlichkeitszentren von Kreisen und der <a href="Potenz_(Geometrie)" title="Potenz (Geometrie)">Potenz eines Punktes</a> beruht, nutzt die Methode von Gergonne die konjugierte Relation zwischen Geraden und ihren <a href="Pol_und_Polare" title="Pol und Polare">Polen</a> in einem Kreis aus. Methoden, welche die <a href="Kreisspiegelung" title="Kreisspiegelung">Kreisspiegelung</a> verwenden, wurden durch <a href="Julius_Peter_Christian_Petersen" title="Julius Peter Christian Petersen">Julius Peter Christian Petersen</a> im Jahre 1879 eingeführt; ein Beispiel ist die Ring-Lösungsmethode von <a href="Harold_Scott_MacDonald_Coxeter" title="Harold Scott MacDonald Coxeter">H. S. M. Coxeter</a>.<sup id="cite_ref-Coxeter_1968_3-0" class="reference"><a href="#cite_note-Coxeter_1968-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Einen weiteren Zugang liefert die Lie-Geometrie von <a href="Sophus_Lie" title="Sophus Lie">Sophus Lie</a>.
</p><p>Algebraische Lösungen des apollonischen Problems wurden im 17. Jahrhundert von <a href="Ren%C3%A9_Descartes" title="René Descartes">René Descartes</a> und <a href="Elisabeth_von_der_Pfalz_(1618%E2%80%931680)" title="Elisabeth von der Pfalz (1618–1680)">Prinzessin Elisabeth von Böhmen</a> gefunden, die allerdings ziemlich kompliziert sind. Praktisch verwendbare algebraische Methoden wurden im späten 18. und im 19. Jahrhundert durch verschiedene Mathematiker entwickelt, darunter <a href="Leonhard_Euler" title="Leonhard Euler">Leonhard Euler</a>, <a href="Nikolaus_Fuss" title="Nikolaus Fuss">Nikolaus Fuss</a>, <a href="Carl_Friedrich_Gau%C3%9F" title="Carl Friedrich Gauß">Carl Friedrich Gauß</a>, <a href="Lazare_Carnot" class="mw-redirect" title="Lazare Carnot">Lazare Carnot</a> und <a href="Augustin_Louis_Cauchy" class="mw-redirect" title="Augustin Louis Cauchy">Augustin Louis Cauchy</a>.
</p><p>Setzt man die Konstruktion zu kleineren sich berührenden Kreisen fort, wird man zu Apollonischen Kreispackungen geführt, die in den 2000er Jahren durch Verbindungen zu homogener Dynamik und <a href="Zahlentheorie" title="Zahlentheorie">Zahlentheorie</a> Forschungsinteresse auf sich zogen (u. a. <a href="Jeffrey_Lagarias" title="Jeffrey Lagarias">Jeffrey Lagarias</a>, <a href="Allan_Wilks" class="mw-redirect" title="Allan Wilks">Allan Wilks</a>, <a href="Peter_Sarnak" title="Peter Sarnak">Peter Sarnak</a>, <a href="Alex_Kontorovich" title="Alex Kontorovich">Alex Kontorovich</a>, <a href="Hee_Oh" title="Hee Oh">Hee Oh</a>). Sie sind außerdem Beispiele für <a href="Fraktal" title="Fraktal">Fraktale</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Lösungsmethoden"><span id="L.C3.B6sungsmethoden"></span>Lösungsmethoden</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Schnitt_von_Hyperbeln">Schnitt von Hyperbeln</h3></div>
<p>Die Lösung von <a href="Adriaan_van_Roomen" title="Adriaan van Roomen">Adriaan van Roomen</a> (1596) basiert auf dem Schnitt zweier <a href="Hyperbel_(Mathematik)" title="Hyperbel (Mathematik)">Hyperbeln</a>. Die gegebenen Kreise seien mit <i>C</i><sub>1</sub>, <i>C</i><sub>2</sub> und <i>C</i><sub>3</sub> bezeichnet. Van Roomen löste das allgemeine Problem durch Zurückführung auf ein einfacheres Problem, nämlich die Bestimmung von Kreisen, die <i>zwei</i> gegebene Kreise berühren, etwa <i>C</i><sub>1</sub> und <i>C</i><sub>2</sub>. Er stellte fest, dass der Mittelpunkt eines Kreises, der die beiden gegebenen Kreise berührt, auf einer Hyperbel liegen muss, deren Brennpunkte die Mittelpunkte der gegebenen Kreise sind. Um das zu verstehen, sollen die Radien des Lösungskreises und der zwei gegebenen Kreise mit <i>r</i><sub><i>s</i></sub>, <i>r</i><sub><i>1</i></sub> bzw. <i>r</i><sub><i>2</i></sub> bezeichnet werden (Abbildung 3). Der Abstand <i>d</i><sub>1</sub> zwischen den Mittelpunkten des Lösungskreises und von <i>C</i><sub>1</sub> ist entweder <span style="white-space:nowrap"><i>r</i><sub><i>s</i></sub> + <i>r</i><sub><i>1</i></sub></span> oder <span style="white-space:nowrap"><i>r</i><sub><i>s</i></sub> − <i>r</i><sub><i>1</i></sub></span> – je nachdem, ob diese Kreise ausschließend oder einschließend berührt werden. Entsprechend ist der Abstand <i>d</i><sub>2</sub> zwischen den Mittelpunkten des Lösungskreises und von <i>C</i><sub>2</sub> entweder gleich <span style="white-space:nowrap"><i>r</i><sub><i>s</i></sub> + <i>r</i><sub><i>2</i></sub></span> oder <span style="white-space:nowrap"><i>r</i><sub><i>s</i></sub> − <i>r</i><sub><i>2</i></sub></span> – wieder abhängig von der Art der Berührung. Daher ist die Differenz <span style="white-space:nowrap"><i>d</i><sub>1</sub> − <i>d</i><sub>2</sub></span> dieser Abstände immer eine Konstante, die unabhängig von <i>r</i><sub><i>s</i></sub> ist. Diese Eigenschaft einer festen Differenz der Abstände von zwei <a href="Brennpunkt_(Geometrie)" title="Brennpunkt (Geometrie)">Brennpunkten</a> charakterisiert Hyperbeln; folglich muss der Mittelpunkt des Lösungskreises auf einer Hyperbel liegen. Eine zweite Hyperbel kann gezeichnet werden für die beiden gegebenen Kreise <i>C</i><sub>2</sub> und <i>C</i><sub>3</sub>, wobei die Art der Berührung zwischen dem Lösungskreis und <i>C</i><sub>2</sub> konsistent sein sollte zur ersten Hyperbel. Der Schnitt der beiden Hyperbeln (falls nicht leer) liefert den Mittelpunkt des Lösungskreises mit den vorgegebenen Berührungseigenschaften. Die gesamte Menge der Lösungen des apollonischen Problems findet man, indem man alle möglichen Kombinationen von ein- oder ausschließender Berührung der drei gegebenen Kreise betrachtet.
</p><p><a href="Isaac_Newton" title="Isaac Newton">Isaac Newton</a> (1687) verbesserte van Roomens Lösung dadurch, dass die Mittelpunkte der Lösungskreise durch Schnitt einer Geraden und eines Kreises ermittelt wurden. Newton formulierte das Apollonios-Problem als ein Problem der <a href="Lateration" title="Lateration">Trilateration</a>: die Bestimmung eines Punktes <b>Z</b> aus drei gegebenen Punkten <b>A</b>, <b>B</b> und <b>C</b>, sodass die Differenzen der Abstände zwischen <b>Z</b> und den drei gegebenen Punkten bestimmte Werte haben. Diese vier Punkte entsprechen dem Mittelpunkt des Lösungskreises (<b>Z</b>) und den Mittelpunkten der drei gegebenen Kreise (<b>A</b>, <b>B</b> und <b>C</b>).
</p>
<p>Anstelle der zwei Hyperbeln konstruiert Newton ihre <a href="Hyperbel_(Mathematik)#Leitlinien-Eigenschaft" title="Hyperbel (Mathematik)">Leitlinien</a>. Für jede Hyperbel ist das Verhältnis der Abstände eines Punktes <b>Z</b> zu einem Brennpunkt <b>A</b> und der Leitlinie eine Konstante, die <a href="Exzentrizit%C3%A4t_(Mathematik)" title="Exzentrizität (Mathematik)">Exzentrizität</a> genannt wird. Die zwei Leitlinien schneiden sich in einem Punkt <b>T</b>, und aus den beiden bekannten Abstandsverhältnissen konstruiert Newton eine Gerade durch <b>T</b>, auf der <b>Z</b> liegen muss. Das Abstandsverhältnis TZ/TA ist jedoch ebenfalls bekannt; daher liegt <b>Z</b> auch auf einem bekannten Kreis, da nach Apollonios ein Kreis definiert werden kann als die Menge aller Punkte, deren Abstände zu zwei gegebenen festen Punkten ein bestimmtes Verhältnis haben (<a href="Kreis_des_Apollonios" title="Kreis des Apollonios">Kreis des Apollonios</a>). (Diese Definition ist übrigens die Grundlage der bipolaren Koordinaten.) Das Problem des Apollonios kann also auf den Schnitt von Gerade und Kreis zurückgeführt werden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Viètes_Rekonstruktion"><span id="Vi.C3.A8tes_Rekonstruktion"></span>Viètes Rekonstruktion</h3></div>
<p>Wie unten beschrieben, hat das apollonische Problem zehn Spezialfälle, die sich in der Art der drei gegebenen Objekte, nämlich Kreise (<b>K</b>), Geraden (<b>G</b>) oder Punkte (<b>P</b>) unterscheiden. Gewöhnlich werden diese zehn Fälle mit Abkürzungen wie <b>KKP</b> bezeichnet. Viète löste alle diese Fälle durch Konstruktionen mit Zirkel und Lineal; dabei verwendete er die Lösungen der einfacheren Fälle zur Behandlung der komplizierteren Fälle.<sup id="cite_ref-Dörrie_1965_2-1" class="reference"><a href="#cite_note-Dörrie_1965-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<p>Viète begann mit der Lösung des Falles <b>PPP</b> (drei Punkte) und folgte dabei der Methode von <a href="Euklid" title="Euklid">Euklid</a>, wie sie in den <a href="Elemente_(Euklid)" title="Elemente (Euklid)">Elementen</a> beschrieben ist. Darauf aufbauend, leitete er ein <a href="Hilfssatz" title="Hilfssatz">Lemma</a> ab, das dem Satz über die <a href="Potenz_(Geometrie)" title="Potenz (Geometrie)">Potenz eines Punktes</a> entspricht, und löste mit dessen Hilfe den Fall <b>GPP</b> (eine Gerade, zwei Punkte). Ebenfalls nach Euklid löste Viète den Fall <b>GGG</b> (drei Geraden) durch Verwendung von <a href="Winkelhalbierende" title="Winkelhalbierende">Winkelhalbierenden</a>. Anschließend leitete er ein Lemma ab, um das Lot zu einer Winkelhalbierenden durch einen gegebenen Punkt zu konstruieren, womit der Fall <b>GGP</b> (zwei Geraden, ein Punkt) erledigt war. Damit waren die ersten vier Fälle des Apollonios-Problems gelöst, bei denen keine Kreise gegeben waren.
</p><p>Um die verbleibenden Probleme zu lösen, nutzte Viète die Tatsache aus, dass die gegebenen Kreise und ein Lösungskreis ihre Größe ändern können, ohne dass sich an der Berührung etwas ändert (Abbildung 5). Wenn der Radius des Lösungskreises um einen Betrag <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle \Delta r}">
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</p><p>Viète verwendete diesen Zugang, um einen der gegebenen Kreise zu einem Punkt schrumpfen zu lassen; auf diese Weise ließen sich die komplizierteren Fälle auf die einfacheren, schon gelösten Fälle zurückführen. Er löste zuerst den Fall <b>KGG</b> (ein Kreis, zwei Geraden) durch Verkleinern des Kreises zu einem Punkt, entsprechend dem Fall <b>GGP</b>. Danach löste er den Fall <b>KGP</b> (ein Kreis, eine Gerade, ein Punkt) unter Verwendung von drei Lemmata. Erneut durch Schrumpfen eines Kreises zu einem Punkt, transformierte Viète den Fall <b>KKG</b> in den Fall <b>KGP</b>. Danach löste er die Fälle <b>KPP</b> (ein Kreis, zwei Punkte) und <b>KKP</b> (zwei Kreise, ein Punkt), den zweiten davon mit zwei Lemmata. Zuletzt löste Viète den allgemeinen Fall <b>KKK</b> (drei Kreise) durch Verkleinerung eines Kreises zu einem Punkt, wodurch dieses Teilproblem auf den Fall <b>KKP</b> zurückgeführt wurde.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Algebraische_Lösung"><span id="Algebraische_L.C3.B6sung"></span>Algebraische Lösung</h3></div>
<p>Bezeichnet man die Mittelpunkte der drei gegebenen Kreise mit
</p>
<dl><dd><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle M_{1}=(x_{1},y_{1})}">
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<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle M_{3}=(x_{3},y_{3})}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/296dd51c2506c365386aca72db8ed0428bb1c877.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.838ex; width:13.827ex; height:2.843ex;" alt="{\displaystyle M_{3}=(x_{3},y_{3})}" loading="lazy"></span>,</dd></dl>
<p>deren Radien mit <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle r_{1}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msub>
<mi>r</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>1</mn>
</mrow>
</msub>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle r_{1}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/ea214f2b31fb3869344bb9311da41c5cc38a99e1.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:2.103ex; height:2.009ex;" alt="{\displaystyle r_{1}}" loading="lazy"></span>, <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle r_{2}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msub>
<mi>r</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>2</mn>
</mrow>
</msub>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle r_{2}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/4cbe9b0b294fdd6fadbf9a7249813f016dcbc44f.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:2.103ex; height:2.009ex;" alt="{\displaystyle r_{2}}" loading="lazy"></span> und <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle r_{3}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msub>
<mi>r</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>3</mn>
</mrow>
</msub>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle r_{3}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/51fc5930cbb780220b209b444707ad9e2ba82c68.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:2.103ex; height:2.009ex;" alt="{\displaystyle r_{3}}" loading="lazy"></span>
sowie Mittelpunkt und Radius des gesuchten Kreises mit <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle M_{s}=(x_{s},y_{s})}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msub>
<mi>M</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi>s</mi>
</mrow>
</msub>
<mo>=</mo>
<mo stretchy="false">(</mo>
<msub>
<mi>x</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi>s</mi>
</mrow>
</msub>
<mo>,</mo>
<msub>
<mi>y</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi>s</mi>
</mrow>
</msub>
<mo stretchy="false">)</mo>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle M_{s}=(x_{s},y_{s})}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/25cab5715b655f8a1e374cbdb14c3dfbcc04706a.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.838ex; width:13.675ex; height:2.843ex;" alt="{\displaystyle M_{s}=(x_{s},y_{s})}" loading="lazy"></span> und <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle r_{s}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msub>
<mi>r</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi>s</mi>
</mrow>
</msub>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle r_{s}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/28528468fc3b17c72144f4ba50bb7b4257c1e316.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:2.052ex; height:2.009ex;" alt="{\displaystyle r_{s}}" loading="lazy"></span>,
so führen die Bedingungen für die Abstände des gesuchten Kreismittelpunkts von den gegebenen
Mittelpunkten auf ein Gleichungssystem des folgenden Typs für die drei Unbekannten
<span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle x_{s}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msub>
<mi>x</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi>s</mi>
</mrow>
</msub>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle x_{s}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/731c17e8ce0dad32aab6e3ad68f52405fe277007.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:2.333ex; height:2.009ex;" alt="{\displaystyle x_{s}}" loading="lazy"></span>, <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle y_{s}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msub>
<mi>y</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi>s</mi>
</mrow>
</msub>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle y_{s}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/f7f755690acf5d31a8f36b9faa8ee0f65dab378a.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:2.143ex; height:2.009ex;" alt="{\displaystyle y_{s}}" loading="lazy"></span> und <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle r_{s}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msub>
<mi>r</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi>s</mi>
</mrow>
</msub>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle r_{s}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/28528468fc3b17c72144f4ba50bb7b4257c1e316.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:2.052ex; height:2.009ex;" alt="{\displaystyle r_{s}}" loading="lazy"></span>:
</p>
<dl><dd><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle \left(x_{s}-x_{1}\right)^{2}+\left(y_{s}-y_{1}\right)^{2}=\left(r_{s}\pm r_{1}\right)^{2}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msup>
<mrow>
<mo>(</mo>
<mrow>
<msub>
<mi>x</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi>s</mi>
</mrow>
</msub>
<mo>−<!-- − --></mo>
<msub>
<mi>x</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>1</mn>
</mrow>
</msub>
</mrow>
<mo>)</mo>
</mrow>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>2</mn>
</mrow>
</msup>
<mo>+</mo>
<msup>
<mrow>
<mo>(</mo>
<mrow>
<msub>
<mi>y</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi>s</mi>
</mrow>
</msub>
<mo>−<!-- − --></mo>
<msub>
<mi>y</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>1</mn>
</mrow>
</msub>
</mrow>
<mo>)</mo>
</mrow>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>2</mn>
</mrow>
</msup>
<mo>=</mo>
<msup>
<mrow>
<mo>(</mo>
<mrow>
<msub>
<mi>r</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi>s</mi>
</mrow>
</msub>
<mo>±<!-- ± --></mo>
<msub>
<mi>r</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>1</mn>
</mrow>
</msub>
</mrow>
<mo>)</mo>
</mrow>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>2</mn>
</mrow>
</msup>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle \left(x_{s}-x_{1}\right)^{2}+\left(y_{s}-y_{1}\right)^{2}=\left(r_{s}\pm r_{1}\right)^{2}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/e1a32cf2e27d3fc28458e9ebfe46fc954b336667.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.838ex; width:36.258ex; height:3.343ex;" alt="{\displaystyle \left(x_{s}-x_{1}\right)^{2}+\left(y_{s}-y_{1}\right)^{2}=\left(r_{s}\pm r_{1}\right)^{2}}" loading="lazy"></span></dd></dl>
<dl><dd><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle \left(x_{s}-x_{2}\right)^{2}+\left(y_{s}-y_{2}\right)^{2}=\left(r_{s}\pm r_{2}\right)^{2}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msup>
<mrow>
<mo>(</mo>
<mrow>
<msub>
<mi>x</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi>s</mi>
</mrow>
</msub>
<mo>−<!-- − --></mo>
<msub>
<mi>x</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>2</mn>
</mrow>
</msub>
</mrow>
<mo>)</mo>
</mrow>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>2</mn>
</mrow>
</msup>
<mo>+</mo>
<msup>
<mrow>
<mo>(</mo>
<mrow>
<msub>
<mi>y</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi>s</mi>
</mrow>
</msub>
<mo>−<!-- − --></mo>
<msub>
<mi>y</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>2</mn>
</mrow>
</msub>
</mrow>
<mo>)</mo>
</mrow>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>2</mn>
</mrow>
</msup>
<mo>=</mo>
<msup>
<mrow>
<mo>(</mo>
<mrow>
<msub>
<mi>r</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi>s</mi>
</mrow>
</msub>
<mo>±<!-- ± --></mo>
<msub>
<mi>r</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>2</mn>
</mrow>
</msub>
</mrow>
<mo>)</mo>
</mrow>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>2</mn>
</mrow>
</msup>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle \left(x_{s}-x_{2}\right)^{2}+\left(y_{s}-y_{2}\right)^{2}=\left(r_{s}\pm r_{2}\right)^{2}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/eac411f9778715699576219fe9895b7df47aa7d3.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.838ex; width:36.258ex; height:3.343ex;" alt="{\displaystyle \left(x_{s}-x_{2}\right)^{2}+\left(y_{s}-y_{2}\right)^{2}=\left(r_{s}\pm r_{2}\right)^{2}}" loading="lazy"></span></dd></dl>
<dl><dd><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle \left(x_{s}-x_{3}\right)^{2}+\left(y_{s}-y_{3}\right)^{2}=\left(r_{s}\pm r_{3}\right)^{2}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msup>
<mrow>
<mo>(</mo>
<mrow>
<msub>
<mi>x</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi>s</mi>
</mrow>
</msub>
<mo>−<!-- − --></mo>
<msub>
<mi>x</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>3</mn>
</mrow>
</msub>
</mrow>
<mo>)</mo>
</mrow>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>2</mn>
</mrow>
</msup>
<mo>+</mo>
<msup>
<mrow>
<mo>(</mo>
<mrow>
<msub>
<mi>y</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi>s</mi>
</mrow>
</msub>
<mo>−<!-- − --></mo>
<msub>
<mi>y</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>3</mn>
</mrow>
</msub>
</mrow>
<mo>)</mo>
</mrow>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>2</mn>
</mrow>
</msup>
<mo>=</mo>
<msup>
<mrow>
<mo>(</mo>
<mrow>
<msub>
<mi>r</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi>s</mi>
</mrow>
</msub>
<mo>±<!-- ± --></mo>
<msub>
<mi>r</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>3</mn>
</mrow>
</msub>
</mrow>
<mo>)</mo>
</mrow>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>2</mn>
</mrow>
</msup>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle \left(x_{s}-x_{3}\right)^{2}+\left(y_{s}-y_{3}\right)^{2}=\left(r_{s}\pm r_{3}\right)^{2}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/4193edbdd87f5e37c306dc55a32cb71e489b004b.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.838ex; width:36.258ex; height:3.343ex;" alt="{\displaystyle \left(x_{s}-x_{3}\right)^{2}+\left(y_{s}-y_{3}\right)^{2}=\left(r_{s}\pm r_{3}\right)^{2}}" loading="lazy"></span></dd></dl>
<p>Bei ausschließender Berührung gilt das Pluszeichen von <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle \pm }">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mo>±<!-- ± --></mo>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle \pm }</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/869e366caf596564de4de06cb0ba124056d4064b.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:1.808ex; height:2.176ex;" alt="{\displaystyle \pm }" loading="lazy"></span>, bei einschließender Berührung das Minuszeichen. Subtrahiert man beispielsweise die zweite Gleichung von der ersten und die dritte von der zweiten, so kann man <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle x_{s}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msub>
<mi>x</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi>s</mi>
</mrow>
</msub>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle x_{s}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/731c17e8ce0dad32aab6e3ad68f52405fe277007.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:2.333ex; height:2.009ex;" alt="{\displaystyle x_{s}}" loading="lazy"></span> und <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle y_{s}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msub>
<mi>y</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi>s</mi>
</mrow>
</msub>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle y_{s}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/f7f755690acf5d31a8f36b9faa8ee0f65dab378a.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:2.143ex; height:2.009ex;" alt="{\displaystyle y_{s}}" loading="lazy"></span> durch <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle r_{s}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msub>
<mi>r</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi>s</mi>
</mrow>
</msub>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle r_{s}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/28528468fc3b17c72144f4ba50bb7b4257c1e316.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:2.052ex; height:2.009ex;" alt="{\displaystyle r_{s}}" loading="lazy"></span> ausdrücken, indem man ein <a href="Lineares_Gleichungssystem" title="Lineares Gleichungssystem">lineares Gleichungssystem</a> mit zwei Unbekannten löst.
</p>
<dl><dd><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle x_{s}=M+Nr_{s}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msub>
<mi>x</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi>s</mi>
</mrow>
</msub>
<mo>=</mo>
<mi>M</mi>
<mo>+</mo>
<mi>N</mi>
<msub>
<mi>r</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi>s</mi>
</mrow>
</msub>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle x_{s}=M+Nr_{s}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/34689722e71a9337d0c5b6ee9abcfc966f7e36d4.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:14.83ex; height:2.509ex;" alt="{\displaystyle x_{s}=M+Nr_{s}}" loading="lazy"></span></dd></dl>
<dl><dd><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle y_{s}=P+Qr_{s}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msub>
<mi>y</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi>s</mi>
</mrow>
</msub>
<mo>=</mo>
<mi>P</mi>
<mo>+</mo>
<mi>Q</mi>
<msub>
<mi>r</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi>s</mi>
</mrow>
</msub>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle y_{s}=P+Qr_{s}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/ae5054535254aaa04f71c19f0b0853c72887896d.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:13.717ex; height:2.509ex;" alt="{\displaystyle y_{s}=P+Qr_{s}}" loading="lazy"></span></dd></dl>
<p>Die Koeffizienten <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle M}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>M</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle M}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/f82cade9898ced02fdd08712e5f0c0151758a0dd.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:2.442ex; height:2.176ex;" alt="{\displaystyle M}" loading="lazy"></span>, <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle N}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>N</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle N}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/f5e3890c981ae85503089652feb48b191b57aae3.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:2.064ex; height:2.176ex;" alt="{\displaystyle N}" loading="lazy"></span>, <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle P}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>P</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle P}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/b4dc73bf40314945ff376bd363916a738548d40a.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:1.745ex; height:2.176ex;" alt="{\displaystyle P}" loading="lazy"></span> und <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle Q}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>Q</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle Q}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/8752c7023b4b3286800fe3238271bbca681219ed.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:1.838ex; height:2.509ex;" alt="{\displaystyle Q}" loading="lazy"></span> hängen von den gegebenen Kreisen und der Art der Berührung (ein- oder ausschließend) ab.
</p><p>Durch Einsetzen dieser Ergebnisse in eine der gegebenen Gleichungen erhält man eine <a href="Quadratische_Gleichung" title="Quadratische Gleichung">quadratische Gleichung</a>, mit der sich <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle r_{s}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msub>
<mi>r</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi>s</mi>
</mrow>
</msub>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle r_{s}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/28528468fc3b17c72144f4ba50bb7b4257c1e316.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:2.052ex; height:2.009ex;" alt="{\displaystyle r_{s}}" loading="lazy"></span> bestimmen lässt; daraus lassen sich anschließend die Koordinaten <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle x_{s}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msub>
<mi>x</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi>s</mi>
</mrow>
</msub>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle x_{s}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/731c17e8ce0dad32aab6e3ad68f52405fe277007.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:2.333ex; height:2.009ex;" alt="{\displaystyle x_{s}}" loading="lazy"></span> und <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle y_{s}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msub>
<mi>y</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi>s</mi>
</mrow>
</msub>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle y_{s}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/f7f755690acf5d31a8f36b9faa8ee0f65dab378a.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:2.143ex; height:2.009ex;" alt="{\displaystyle y_{s}}" loading="lazy"></span> errechnen.
</p><p>Das hier beschriebene Verfahren bezieht sich zunächst auf den Fall dreier Kreise (<b>KKK</b>), lässt sich aber problemlos auf Punkte übertragen, wenn man diese als Kreise mit Radius 0 auffasst. Bei Geraden kann man aus der Bedingung, dass der Mittelpunkt <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle (x_{s},y_{s})}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mo stretchy="false">(</mo>
<msub>
<mi>x</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi>s</mi>
</mrow>
</msub>
<mo>,</mo>
<msub>
<mi>y</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi>s</mi>
</mrow>
</msub>
<mo stretchy="false">)</mo>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle (x_{s},y_{s})}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/d8edb00a65d53ed937f36358b01532dad0b79677.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.838ex; width:7.319ex; height:2.843ex;" alt="{\displaystyle (x_{s},y_{s})}" loading="lazy"></span> eines Lösungskreises den Abstand <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle r_{s}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msub>
<mi>r</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi>s</mi>
</mrow>
</msub>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle r_{s}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/28528468fc3b17c72144f4ba50bb7b4257c1e316.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:2.052ex; height:2.009ex;" alt="{\displaystyle r_{s}}" loading="lazy"></span> haben muss, lineare Gleichungen für <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle x_{s}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msub>
<mi>x</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi>s</mi>
</mrow>
</msub>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle x_{s}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/731c17e8ce0dad32aab6e3ad68f52405fe277007.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:2.333ex; height:2.009ex;" alt="{\displaystyle x_{s}}" loading="lazy"></span>, <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle y_{s}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msub>
<mi>y</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi>s</mi>
</mrow>
</msub>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle y_{s}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/f7f755690acf5d31a8f36b9faa8ee0f65dab378a.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:2.143ex; height:2.009ex;" alt="{\displaystyle y_{s}}" loading="lazy"></span> und <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle r_{s}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msub>
<mi>r</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi>s</mi>
</mrow>
</msub>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle r_{s}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/28528468fc3b17c72144f4ba50bb7b4257c1e316.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:2.052ex; height:2.009ex;" alt="{\displaystyle r_{s}}" loading="lazy"></span> aufstellen; die weitere Lösung erfolgt wie bei Kreisen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Inversive_Methoden">Inversive Methoden</h3></div>
<p>Einen natürlichen Rahmen für das Problem des Apollonios bildet die Inversive Geometrie.<sup id="cite_ref-Bruen_1983_1-1" class="reference"><a href="#cite_note-Bruen_1983-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die grundlegende Strategie der inversiven Methoden besteht darin, ein gegebenes Apollonios-Problem in ein anderes Apollonios-Problem zu verwandeln, das einfacher zu lösen ist; die Lösungen des originalen Problems erhält man aus den Lösungen des transformierten Problems dadurch, dass man die Transformation rückgängig macht. In Frage kommen Transformationen, die ein Apollonios-Problem in ein anderes verwandeln; sie müssen daher die gegebenen Punkte, Kreise und Geraden in andere Punkte, Kreise oder Geraden verwandeln, aber in keine anderen Formen. Die <a href="Kreisspiegelung" title="Kreisspiegelung">Kreisspiegelung</a> hat diese Eigenschaft und erlaubt es, Mittelpunkt und Radius des Inversionskreises beliebig zu wählen. Zunächst könnte man meinen, dass auch <a href="Kongruenzabbildung" title="Kongruenzabbildung">Kongruenzabbildungen</a> in Betracht kommen; diese würden aber das Problem nicht vereinfachen, sondern nur auf <a href="Parallelverschiebung" title="Parallelverschiebung">Verschiebungen</a>, <a href="Drehung" title="Drehung">Drehungen</a> und <a href="Spiegelung_(Geometrie)" title="Spiegelung (Geometrie)">Spiegelungen</a> des originalen Problems hinauslaufen.
</p><p>Die Inversion an einem Kreis (Kreisspiegelung) mit Mittelpunkt <b>O</b> und Radius <i>R</i> besteht aus der folgenden Operation (Abbildung 6): jeder Punkt <b>P</b> wird abgebildet auf einen neuen Punkt <b>P′</b>, so dass <b>O</b>, <b>P</b> und <b>P′</b> kollinear sind und das Produkt der Abstände von <b>P</b> und <b>P′</b> zum Mittelpunkt <b>O</b> gleich dem Quadrat des Radius <i>R</i> ist:
</p>
<dl><dd><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle {\overline {\mathbf {OP} }}\cdot {\overline {\mathbf {OP^{\prime }} }}=R^{2}.}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mover>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi mathvariant="bold">O</mi>
<mi mathvariant="bold">P</mi>
</mrow>
<mo accent="false">¯<!-- ¯ --></mo>
</mover>
</mrow>
<mo>⋅<!-- ⋅ --></mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mover>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi mathvariant="bold">O</mi>
<msup>
<mi mathvariant="bold">P</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi class="MJX-variant" mathvariant="normal">′<!-- ′ --></mi>
</mrow>
</msup>
</mrow>
<mo accent="false">¯<!-- ¯ --></mo>
</mover>
</mrow>
<mo>=</mo>
<msup>
<mi>R</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>2</mn>
</mrow>
</msup>
<mo>.</mo>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle {\overline {\mathbf {OP} }}\cdot {\overline {\mathbf {OP^{\prime }} }}=R^{2}.}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/587f8d77bf153f9e115794531bc3e726a6f8c93e.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:16.826ex; height:3.176ex;" alt="{\displaystyle {\overline {\mathbf {OP} }}\cdot {\overline {\mathbf {OP^{\prime }} }}=R^{2}.}" loading="lazy"></span></dd></dl>
<p>Liegt <b>P</b> außerhalb des Kreises, so liegt <b>P′</b> innerhalb, und umgekehrt. Stimmt <b>P</b> mit <b>O</b> überein, so sagt man, dass die Inversion <b>P</b> ins Unendliche abbildet. (In der <a href="Funktionentheorie" title="Funktionentheorie">Komplexen Analysis</a> wird "unendlich" auf der <a href="Riemannsche_Zahlenkugel" title="Riemannsche Zahlenkugel">Riemannschen Zahlenkugel</a> definiert.) Die Inversion hat die nützliche Eigenschaft, dass Geraden und Kreise immer in Geraden oder Kreise transformiert werden, und Punkte immer in Punkte. Kreise gehen bei der Inversion im Allgemeinen in Kreise über; wenn allerdings ein Kreis durch den Mittelpunkt des Inversionskreises geht, wird er in eine Gerade transformiert, und umgekehrt. Bedeutsam ist die Tatsache, dass ein Kreis, der den Inversionskreis rechtwinklig schneidet, durch die Inversion nicht verändert wird, sondern auf sich selbst abgebildet wird.
</p><p>Die Kreisspiegelungen entsprechen einer Teilmenge der <a href="M%C3%B6biustransformation" title="Möbiustransformation">Möbiustransformationen</a> auf der Riemannkugel. Das ebene Apollonios-Problem kann durch <a href="Stereografische_Projektion" title="Stereografische Projektion">stereografische Projektion</a> auf die Kugel übertragen werden; daher gelten die Lösungen des ebenen Problems auch für das entsprechende Problem auf der Kugel. Auch andere inversive Lösungen des ebenen Problems sind möglich.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Lösungspaare_bezüglich_Inversion"><span id="L.C3.B6sungspaare_bez.C3.BCglich_Inversion"></span>Lösungspaare bezüglich Inversion</h3></div>
<p>Lösungen des Apollonios-Problems treten gewöhnlich paarweise auf; zu jedem Lösungskreis gibt es einen konjugierten Lösungskreis (Abbildung 7).<sup id="cite_ref-Dörrie_1965_2-2" class="reference"><a href="#cite_note-Dörrie_1965-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dabei schließt ein Lösungskreis die gegebenen Kreise aus, die der andere Lösungskreis einschließt, und umgekehrt. Im abgebildeten Beispiel schließt ein Lösungskreis (pink, links oben) zwei gegebene Kreise (schwarz) ein, den dritten gegebenen Kreis jedoch aus; der konjugierte Lösungskreis hingegen (ebenfalls pink, rechts unten) schließt den dritten gegebenen Kreis ein, die beiden anderen aber aus. Die beiden konjugierten Lösungskreise sind symmetrisch zueinander bezüglich einer Kreisspiegelung, wie im Folgenden erläutert wird.
</p><p>Im Allgemeinen gibt es zu drei beliebigen Kreisen einen eindeutig bestimmten Kreis (engl. <i>radical circle</i>), der alle drei gegebenen Kreise rechtwinklig schneidet; der Mittelpunkt dieses Kreises wird englisch als <i>radical center</i> bezeichnet. Zur Veranschaulichung, der orange gezeichnete Kreis in Abbildung 7 schneidet die gegebenen, schwarz dargestellten Kreise im rechten Winkel. Die Kreisspiegelung am <i>radical circle</i> lässt die gegebenen Kreise unverändert, bildet aber die konjugierten Lösungskreise (pink) aufeinander ab. Dieselbe Kreisspiegelung bildet die entsprechenden Berührpunkte der zwei Lösungskreise aufeinander ab; zur Verdeutlichung, die beiden blau gekennzeichneten Punkte auf jeder der grünen Linien werden ineinander transformiert. Daher sind die Verbindungsgeraden solcher konjugierter Berührpunkte invariant bezüglich der Inversion; folglich müssen sie durch das Zentrum der Inversion gehen, also durch das <i>radical center</i> (grüne Linien, die sich im orangen Punkt der Skizze schneiden).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Inversion_in_einen_Kreisring">Inversion in einen Kreisring</h4></div>
<p>Falls zwei der drei gegebenen Kreise sich nicht schneiden, kann ein Inversionszentrum derart gefunden werden, dass diese zwei Kreise in <a href="Konzentrizit%C3%A4t" title="Konzentrizität">konzentrische</a> Kreise übergehen.<sup id="cite_ref-Coxeter_1968_3-1" class="reference"><a href="#cite_note-Coxeter_1968-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Bruen_1983_1-2" class="reference"><a href="#cite_note-Bruen_1983-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bei Anwendung dieser Inversion werden die Lösungskreise auf Kreise innerhalb des <a href="Kreisring" title="Kreisring">Kreisrings</a> zwischen den beiden konzentrischen Kreisen abgebildet.
Daher gehören sie zu einer von zwei Familien mit je einem Parameter. In der ersten Familie (Abbildung 8) schließen die Lösungen <i>nicht</i> den inneren der konzentrischen Kreise ein, sondern liegen wie die Kugeln eines Kugellagers im Kreisring. In der zweiten Familie (Abbildung 9) wird der innere der konzentrischen Kreise eingeschlossen. Im Allgemeinen existieren vier Lösungen pro Familie, insgesamt also acht Lösungen, was im Einklang mit der <a href="#Algebraische_Lösung">algebraischen Lösung</a> steht.
</p>
<p>Sind zwei der gegebenen Kreise konzentrisch, so lässt sich das Apollonische Problem leicht mit einer von <a href="Carl_Friedrich_Gau%C3%9F" title="Carl Friedrich Gauß">Gauß</a> vorgeschlagenen Methode lösen. Die Radien der drei gegebenen Kreise sind bekannt, ebenso der Abstand <i>d</i><sub>non</sub> zwischen dem Mittelpunkt der konzentrischen Kreise und dem Mittelpunkt des nicht konzentrischen Kreises (Abbildung 8). Ein Lösungskreis kann bestimmt werden aus seinem Radius <i>r</i><sub>s</sub>, dem Winkel <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle \theta }">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>θ<!-- θ --></mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle \theta }</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/6e5ab2664b422d53eb0c7df3b87e1360d75ad9af.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:1.09ex; height:2.176ex;" alt="{\displaystyle \theta }" loading="lazy"></span> sowie den Abständen <i>d</i><sub>s</sub> und <i>d</i><sub>T</sub> zwischen seinem Mittelpunkt und dem gemeinsamen Mittelpunkt der konzentrischen Kreise beziehungsweise dem Mittelpunkt des nicht konzentrischen Kreises. Der Radius und der Abstand <i>d</i><sub>s</sub> sind bekannt (Abbildung 8), und für den Abstand <i>d</i><sub>T</sub> gilt
<i>d</i><sub>T</sub> = <i>r</i><sub>s</sub> ± <i>r</i><sub>non</sub> – abhängig davon, ob der nicht konzentrische Kreis einschließend oder ausschließend berührt wird. Aus dem <a href="Kosinussatz" title="Kosinussatz">Kosinussatz</a> folgt nun
</p>
<dl><dd><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle \cos \theta ={\frac {d_{\mathrm {s} }^{2}+d_{\mathrm {non} }^{2}-d_{\mathrm {T} }^{2}}{2d_{\mathrm {s} }d_{\mathrm {non} }}}\equiv C_{\pm }.}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>cos</mi>
<mo><!-- --></mo>
<mi>θ<!-- θ --></mi>
<mo>=</mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<mrow>
<msubsup>
<mi>d</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi mathvariant="normal">s</mi>
</mrow>
</mrow>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>2</mn>
</mrow>
</msubsup>
<mo>+</mo>
<msubsup>
<mi>d</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi mathvariant="normal">n</mi>
<mi mathvariant="normal">o</mi>
<mi mathvariant="normal">n</mi>
</mrow>
</mrow>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>2</mn>
</mrow>
</msubsup>
<mo>−<!-- − --></mo>
<msubsup>
<mi>d</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi mathvariant="normal">T</mi>
</mrow>
</mrow>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>2</mn>
</mrow>
</msubsup>
</mrow>
<mrow>
<mn>2</mn>
<msub>
<mi>d</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi mathvariant="normal">s</mi>
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</mrow>
</msub>
<msub>
<mi>d</mi>
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<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi mathvariant="normal">n</mi>
<mi mathvariant="normal">o</mi>
<mi mathvariant="normal">n</mi>
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</mrow>
</msub>
</mrow>
</mfrac>
</mrow>
<mo>≡<!-- ≡ --></mo>
<msub>
<mi>C</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mo>±<!-- ± --></mo>
</mrow>
</msub>
<mo>.</mo>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle \cos \theta ={\frac {d_{\mathrm {s} }^{2}+d_{\mathrm {non} }^{2}-d_{\mathrm {T} }^{2}}{2d_{\mathrm {s} }d_{\mathrm {non} }}}\equiv C_{\pm }.}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/acaf40112fd04d9536b65d02f406a03b4d2242b7.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -2.338ex; width:30.113ex; height:6.509ex;" alt="{\displaystyle \cos \theta ={\frac {d_{\mathrm {s} }^{2}+d_{\mathrm {non} }^{2}-d_{\mathrm {T} }^{2}}{2d_{\mathrm {s} }d_{\mathrm {non} }}}\equiv C_{\pm }.}" loading="lazy"></span></dd></dl>
<p>Hier wurde als Abkürzung eine neue Konstante <i>C</i> definiert, deren Index angibt, ob der Lösungskreis ausschließend oder einschließend berühren soll. Eine einfache trigonometrische Umformung führt zu den vier Lösungen
</p>
<dl><dd><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle \theta =\pm 2\ \mathrm {atan} \left({\sqrt {\frac {1-C}{1+C}}}\right).}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
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<mo>=</mo>
<mo>±<!-- ± --></mo>
<mn>2</mn>
<mtext> </mtext>
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<mi mathvariant="normal">a</mi>
<mi mathvariant="normal">t</mi>
<mi mathvariant="normal">a</mi>
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<mrow>
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<msqrt>
<mfrac>
<mrow>
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</mrow>
<mrow>
<mn>1</mn>
<mo>+</mo>
<mi>C</mi>
</mrow>
</mfrac>
</msqrt>
</mrow>
<mo>)</mo>
</mrow>
<mo>.</mo>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle \theta =\pm 2\ \mathrm {atan} \left({\sqrt {\frac {1-C}{1+C}}}\right).}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/4905ad3071a78a9782d0642354dbf13ac0be9449.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -3.171ex; width:26.294ex; height:7.676ex;" alt="{\displaystyle \theta =\pm 2\ \mathrm {atan} \left({\sqrt {\frac {1-C}{1+C}}}\right).}" loading="lazy"></span></dd></dl>
<p>Diese Formel drückt vier Lösungen aus, weil je zwei Möglichkeiten für <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle \pm }">
<semantics>
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<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle \pm }</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/869e366caf596564de4de06cb0ba124056d4064b.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:1.808ex; height:2.176ex;" alt="{\displaystyle \pm }" loading="lazy"></span> und <i>C</i> bestehen. Die verbleibenden vier Lösungen erhält man mit derselben Methode, indem man die Substitutionen für <i>r</i><sub>s</sub> und <i>d</i><sub>s</sub> aus Abbildung 9 verwendet. Insgesamt findet man mit dieser Methode alle acht Lösungen des allgemeinen Apollonios-Problems.
</p><p>Zwei beliebige disjunkte Kreise können folgendermaßen auf konzentrische Kreise abgebildet werden. Zuerst konstruiert man die Potenzgerade der beiden gegebenen Kreise; wählt man zwei beliebige Punkte <b>P</b> und <b>Q</b> auf dieser Geraden, so kann man zwei Kreise mit den Mittelpunkten <b>P</b> beziehungsweise <b>Q</b> konstruieren, welche die zwei gegebenen Kreise rechtwinklig schneiden. Die beiden zuletzt konstruierten Kreise schneiden sich in zwei Punkten. Inversion an einem der beiden Schnittpunkte (<b>F</b>) bildet die konstruierten Kreise ab auf Geraden, die durch <b>F</b> gehen; die zwei gegebenen Kreise gehen dabei in konzentrische Kreise über, der dritte gegebene Kreis (im Allgemeinen) in einen neuen Kreis. Dies folgt daraus, dass das System der Kreise äquivalent ist zu einer Menge <a href="Kreis_des_Apollonios" title="Kreis des Apollonios">Apollonischer Kreise</a>, die ein bipolares Koordinatensystem bilden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Größenänderung_und_Inversion"><span id="Gr.C3.B6.C3.9Fen.C3.A4nderung_und_Inversion"></span>Größenänderung und Inversion</h4></div>
<p>Die Nützlichkeit der Kreisspiegelung kann durch Größenänderung deutlich gesteigert werden. Wie schon bei <a href="#Viètes_Rekonstruktion">Viètes Rekonstruktion</a> erläutert, lassen sich die Radien der gegebenen Kreise und des Lösungskreises zugleich ändern, sodass die Berührungseigenschaft erhalten bleibt. Auf diese Weise kann das ursprüngliche Apollonios-Problem in ein anderes Problem verwandelt werden, das unter Umständen leichter zu lösen ist. Beispielsweise kann die Größe von vier Kreisen so verändert werden, dass einer dieser Kreise zu einem Punkt schrumpft; auch ist es oft möglich, zwei gegebene Kreise so zu verändern, dass sie einander berühren. Drittens kann die Größe von Kreisen, die sich schneiden, so geändert werden, dass sie sich nicht schneiden; danach ist die <a href="#Inversion_in_einen_Kreisring">Inversion in einen Kreisring</a> anwendbar. In all diesen Fällen erhält man die Lösung des ursprünglichen Apollonios-Problems dadurch, dass man die Lösung des transformierten Problems nimmt und die Größenänderung und die Inversion rückgängig macht.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading5"><h5 id="Schrumpfen_eines_gegebenen_Kreises_zu_einem_Punkt">Schrumpfen eines gegebenen Kreises zu einem Punkt</h5></div>
<p>Bei der ersten Vorgehensweise werden die gegebenen Kreise vergrößert oder verkleinert (entsprechend den Vorgaben zur Berührung), bis einer dieser Kreise zu einem Punkt <b>P</b> schrumpft. In diesem Fall wird das allgemeine Apollonios-Problem (<b>KKK</b>) zum Problem <b>KKP</b> (siehe <a href="#Fallunterscheidung">Fallunterscheidung</a>), also zu der Aufgabe, einen Kreis zu finden, der die beiden verbleibenden gegebenen Kreise berührt und durch den Punkt <b>P</b> geht. Inversion an einem Kreis mit Mittelpunkt <b>P</b> transformiert die zwei gegebenen Kreise in neue Kreise und den Lösungskreis in eine Gerade. Daher entspricht die transformierte Lösung einer Geraden, welche die beiden transformierten gegebenen Kreise berührt. Es gibt vier solche Lösungsgeraden, die sich mithilfe des äußeren und des inneren Ähnlichkeitszentrums der beiden Kreise konstruieren lassen. Erneute Inversion bezüglich <b>P</b> und Rückgängigmachen der Größenänderungen transformieren solch eine Lösungsgerade in den gewünschten Lösungskreis des originalen Apollonios-Problems. Man kann alle acht allgemeinen Lösungen durch Vergrößern und Verkleinern finden, entsprechend den Vorgaben zu ein- oder ausschließender Berührung; jedoch können verschiedene gegebene Kreise zu einem Punkt schrumpfen für verschiedene Lösungen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading5"><h5 id="Größenänderung_zweier_gegebener_Kreise_zur_Berührung"><span id="Gr.C3.B6.C3.9Fen.C3.A4nderung_zweier_gegebener_Kreise_zur_Ber.C3.BChrung"></span>Größenänderung zweier gegebener Kreise zur Berührung</h5></div>
<p>Bei der zweiten Vorgehensweise werden die Radien der gegebenen Kreise um einen Betrag <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle \Delta r}">
<semantics>
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<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi mathvariant="normal">Δ<!-- Δ --></mi>
<mi>r</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle \Delta r}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/cc4f36cb1759b5dbc5003f91e305d51f58205200.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:2.985ex; height:2.176ex;" alt="{\displaystyle \Delta r}" loading="lazy"></span> geändert, sodass sich zwei der Kreise berühren. Der gemeinsame Berührpunkt dient als Zentrum der Spiegelung an einem Kreis, der jeden der zwei sich berührenden Kreise in zwei Punkten schneidet. Durch die Kreisspiegelung werden die einander berührenden Kreise auf zwei parallele Geraden abgebildet: Da nämlich ihr einziger gemeinsamer Punkt ins Unendliche geht, können sich die Bildgeraden nicht schneiden. Dieselbe Inversion bildet den dritten Kreis auf einen anderen Kreis ab. Die Lösung des invertierten Problems muss also entweder (1) eine Gerade sein, die zu den gegebenen parallelen Geraden parallel ist und den aus dem dritten gegebenen Kreis entstandenen Kreis berührt, oder (2) ein Kreis mit konstantem Radius, der die gegebenen parallelen Geraden und den transformierten gegebenen Kreis berührt. Erneute Inversion und Änderung aller Kreisradien um <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle \Delta r}">
<semantics>
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<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi mathvariant="normal">Δ<!-- Δ --></mi>
<mi>r</mi>
</mstyle>
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<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle \Delta r}</annotation>
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</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/cc4f36cb1759b5dbc5003f91e305d51f58205200.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:2.985ex; height:2.176ex;" alt="{\displaystyle \Delta r}" loading="lazy"></span> liefert einen Lösungskreis, der die drei ursprünglich gegebenen Kreise berührt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Gergonnes_Lösung"><span id="Gergonnes_L.C3.B6sung"></span>Gergonnes Lösung</h3></div>
<div style="float:right;"></div> <div style="float:right;"></div>
<p>Gergonnes Methode beruht darauf, dass Paare von Lösungskreisen betrachtet werden.<sup id="cite_ref-Dörrie_1965_2-3" class="reference"><a href="#cite_note-Dörrie_1965-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Es seien zwei Lösungskreise mit <i>C</i><sub>A</sub> und <i>C</i><sub>B</sub> bezeichnet (pink dargestellte Kreise in Abbildung 10); die Berührpunkte mit den drei gegebenen Kreisen seien <b>A</b><sub>1</sub>, <b>A</b><sub>2</sub>, <b>A</b><sub>3</sub> beziehungsweise <b>B</b><sub>1</sub>, <b>B</b><sub>2</sub>, <b>B</b><sub>3</sub>. Gergonnes Lösungsmethode verfolgt das Ziel, diese sechs Punkte zu lokalisieren und so die zwei Lösungskreise zu finden.
</p><p>Gergonne erkannte, dass, wenn eine Gerade <i>L</i><sub>1</sub> konstruiert werden kann, sodass <b>A</b><sub>1</sub> und <b>B</b><sub>1</sub> darauf liegen müssen, diese zwei Punkte durch Schnitt von <i>L</i><sub>1</sub> mit dem gegebenen Kreis <i>C</i><sub>1</sub> bestimmt werden können (Abbildung 10). Die anderen vier Berührpunkte lassen sich entsprechend ermitteln, indem man Geraden <i>L</i><sub>2</sub> und <i>L</i><sub>3</sub> findet, die durch <b>A</b><sub>2</sub> und <b>B</b><sub>2</sub> beziehungsweise durch <b>A</b><sub>3</sub> und <b>B</b><sub>3</sub> gehen. Um eine solche Gerade wie <i>L</i><sub>1</sub> zu konstruieren, müssen zwei Punkte identifiziert werden, die auf dieser Geraden liegen; aber diese Punkte müssen keine Berührpunkte sein. Gergonne gelang es, je zwei andere Punkte für diese Geraden zu finden. Von einem dieser beiden Punkte war schon die Rede, nämlich vom <i>radical center</i> <b>G</b>, das auf allen drei Geraden liegt (Abbildung 11).
</p><p>Um je einen zweiten Punkt auf den Geraden <i>L</i><sub>1</sub>, <i>L</i><sub>2</sub> und <i>L</i><sub>3</sub> zu lokalisieren,
verwendete Gergonne einen Zusammenhang zwischen diesen Geraden und der Potenzgerade <i>R</i> der Lösungskreise <i>C</i><sub>A</sub> und <i>C</i><sub>B</sub>. Um diesen Zusammenhang zu verstehen, sollen die beiden Tangenten an den Kreis <i>C</i><sub>1</sub> in den Berührpunkten mit den Lösungskreisen (<b>A</b><sub>1</sub> und <b>B</b><sub>1</sub>) betrachtet werden; der Schnittpunkt dieser Tangenten ist der Pol von <i>L</i><sub>1</sub> in Bezug auf den Kreis <i>C</i><sub>1</sub>. Da die Abstände dieses Pols zu den Berührpunkten <b>A</b><sub>1</sub> und <b>B</b><sub>1</sub> gleich sind, muss dieser Pol definitionsgemäß auch auf der Potenzgerade <i>R</i> der Lösungskreise liegen (Abbildung 10). Die Beziehung zwischen Polpunkten und ihren Polgeraden ist wechselseitig; wenn der Pol von <i>L</i><sub>1</sub> bezüglich <i>C</i><sub>1</sub> auf <i>R</i> liegt, muss umgekehrt der Pol von <i>R</i> bezüglich <i>C</i><sub>1</sub> auf <i>L</i><sub>1</sub> liegen. Daher können wir durch Konstruktion von <i>R</i> seinen Pol <b>P</b><sub>1</sub> bezüglich <i>C</i><sub>1</sub> finden; auf diese Weise erhält man den benötigten zweiten Bestimmungspunkt von <i>L</i><sub>1</sub> (Abbildung 11).
</p><p>Gergonne fand die Potenzgerade <i>R</i> der unbekannten Lösungskreise folgendermaßen. Ein beliebiges Paar von Kreisen besitzt zwei Ähnlichkeitszentren; diese zwei Punkte ergeben sich als die Schnittpunkte der gemeinsamen Tangenten beider Kreise. Daher gibt es zu den drei gegebenen Kreisen sechs Ähnlichkeitszentren, je zwei für jedes Paar von Kreisen. Bemerkenswerterweise liegen diese sechs Punkte auf vier Geraden, und zwar jeweils drei Punkte auf jeder der Geraden; außerdem entspricht jede der Geraden der Potenzgerade eines potentiellen Paars von Lösungskreisen. Um dies zu zeigen, betrachtete Gergonne Geraden durch entsprechende Berührpunkte auf zwei der gegebenen Kreise, z. B. die Verbindungsgeraden <b>A</b><sub>1</sub><b>A</b><sub>2</sub> und <b>B</b><sub>1</sub><b>B</b><sub>2</sub>. Nun sei <b>X</b><sub>3</sub> ein Ähnlichkeitszentrum für die zwei Kreise <i>C</i><sub>1</sub> und <i>C</i><sub>2</sub>; dann sind <b>A</b><sub>1</sub>, <b>A</b><sub>2</sub> und <b>B</b><sub>1</sub>, <b>B</b><sub>2</sub> Paare von antihomologen Punkten, und ihre Verbindungsgeraden schneiden sich in <b>X</b><sub>3</sub>. Daraus folgt, dass die Produkte der Abstände gleich sind:
</p>
<dl><dd><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle {\overline {X_{3}A_{1}}}\cdot {\overline {X_{3}A_{2}}}={\overline {X_{3}B_{1}}}\cdot {\overline {X_{3}B_{2}}}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mover>
<mrow>
<msub>
<mi>X</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>3</mn>
</mrow>
</msub>
<msub>
<mi>A</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>1</mn>
</mrow>
</msub>
</mrow>
<mo accent="false">¯<!-- ¯ --></mo>
</mover>
</mrow>
<mo>⋅<!-- ⋅ --></mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mover>
<mrow>
<msub>
<mi>X</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>3</mn>
</mrow>
</msub>
<msub>
<mi>A</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>2</mn>
</mrow>
</msub>
</mrow>
<mo accent="false">¯<!-- ¯ --></mo>
</mover>
</mrow>
<mo>=</mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mover>
<mrow>
<msub>
<mi>X</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>3</mn>
</mrow>
</msub>
<msub>
<mi>B</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>1</mn>
</mrow>
</msub>
</mrow>
<mo accent="false">¯<!-- ¯ --></mo>
</mover>
</mrow>
<mo>⋅<!-- ⋅ --></mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mover>
<mrow>
<msub>
<mi>X</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>3</mn>
</mrow>
</msub>
<msub>
<mi>B</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>2</mn>
</mrow>
</msub>
</mrow>
<mo accent="false">¯<!-- ¯ --></mo>
</mover>
</mrow>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle {\overline {X_{3}A_{1}}}\cdot {\overline {X_{3}A_{2}}}={\overline {X_{3}B_{1}}}\cdot {\overline {X_{3}B_{2}}}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/70fed7a4eadc0685a5e52efbf13aadeb7a78b878.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:30.062ex; height:3.343ex;" alt="{\displaystyle {\overline {X_{3}A_{1}}}\cdot {\overline {X_{3}A_{2}}}={\overline {X_{3}B_{1}}}\cdot {\overline {X_{3}B_{2}}}}" loading="lazy"></span></dd></dl>
<p>Damit ist gezeigt, dass <b>X</b><sub>3</sub> auf der Potenzgerade der zwei Lösungskreise liegt. Ein entsprechendes Argument lässt sich auf die beiden anderen Paare von Kreisen anwenden, sodass die drei Ähnlichkeitszentren für die drei gegebenen Kreise auf den Potenzgeraden der Paare von Lösungskreisen liegen müssen.
</p><p>Zusammengefasst ist die gesuchte Gerade <i>L</i><sub>1</sub> durch zwei Punkte definiert: das <i>radical center</i> <b>G</b> der drei gegebenen Kreise und den Pol von einer der vier Verbindungsgeraden der Ähnlichkeitszentren bezüglich <i>C</i><sub>1</sub>. Bestimmung der entsprechenden Pole bezüglich <i>C</i><sub>2</sub> und <i>C</i><sub>3</sub> ergibt die Geraden <i>L</i><sub>2</sub> und <i>L</i><sub>3</sub>; so können alle sechs Punkte lokalisiert werden, aus denen ein Paar von Lösungskreisen bestimmt werden kann. Wiederholt man diese Prozedur für die anderen drei Verbindungsgeraden von Ähnlichkeitszentren, so erhält man weitere sechs Lösungskreise, insgesamt also acht Lösungen. Wenn jedoch eine Gerade <i>L</i><sub><i>k</i></sub> keinen Schnittpunkt mit dem Kreis <i>C</i><sub><i>k</i></sub> besitzt (für dasselbe <i>k</i>), existiert kein Paar von Lösungskreisen für diese Verbindungsgerade von Ähnlichkeitszentren.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Spezialfälle"><span id="Spezialf.C3.A4lle"></span>Spezialfälle</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Fallunterscheidung">Fallunterscheidung</h3></div>
<table class="wikitable" style="margin-left:auto; margin-right:auto; text-align:center;" id="Typen_des_Apollonios-Problems">
<caption>Tabelle: Die zehn Typen des Apollonios-Problems
</caption>
<tbody><tr>
<th>Nummer</th>
<th>Kürzel</th>
<th>Gegeben</th>
<th>Zahl der Lösungen<br> (im Allgemeinen)</th>
<th>Beispiel<br>(gegebene Elemente schwarz; Lösung pink)</th>
<th>Anmerkungen
</th></tr>
<tr>
<td>1</td>
<td><b>PPP</b></td>
<td>drei Punkte</td>
<td>1</td>
<td><span typeof="mw:File"></span>
</td>
<td>Der Lösungskreis ist im Allgemeinen der Umkreis des durch die Punkte festgelegten Dreiecks. Liegen die 3 Punkte auf einer Geraden, ist diese Gerade die (uneigentliche) Lösung, bzw. es gibt in diesem Falle keinen Kreis als Lösung.
</td></tr>
<tr>
<td>2</td>
<td><b>GPP</b></td>
<td>eine Gerade, zwei Punkte</td>
<td>2</td>
<td><span typeof="mw:File"></span>
</td>
<td>Ist die Gerade, die durch die beiden Punkte geht, parallel zur gegebenen Gerade, so existiert nur 1 Lösung.
</td></tr>
<tr>
<td>3</td>
<td><b>GGP</b></td>
<td>zwei Geraden, ein Punkt</td>
<td>2</td>
<td><span typeof="mw:File"></span>
</td>
<td>Die Verbindungslinie aus dem gegebenen Punkt und dem Schnittpunkt der beiden Geraden liegt in einem Fall innerhalb des Lösungskreises (siehe Bild), im anderen Falle außerhalb (der Lösungskreis wird dann i. d. R. deutlich größer).
</td></tr>
<tr>
<td>4</td>
<td><b>GGG</b></td>
<td>drei Geraden</td>
<td>4</td>
<td><span typeof="mw:File"></span>
</td>
<td>der Inkreis und die 3 Ankreise des aus den 3 Geraden gebildeten Dreiecks
</td></tr>
<tr>
<td>5</td>
<td><b>KPP</b></td>
<td>ein Kreis, zwei Punkte</td>
<td>2</td>
<td><span typeof="mw:File"></span>
</td>
<td>Der eine Lösungskreis liegt außerhalb des gegebenen Kreises (siehe Bild), der andere umschließt ihn.
</td></tr>
<tr>
<td>6</td>
<td><b>KGP</b></td>
<td>ein Kreis, eine Gerade, ein Punkt</td>
<td>4</td>
<td><span typeof="mw:File"></span>
</td>
<td>
</td></tr>
<tr>
<td>7</td>
<td><b>KKP</b></td>
<td>zwei Kreise, ein Punkt</td>
<td>4</td>
<td><span typeof="mw:File"></span>
</td>
<td>Die Lösungskreise umschließen entweder keinen (siehe Bild), den ersten, den zweiten oder beide Kreise
</td></tr>
<tr>
<td>8</td>
<td><b>KGG</b></td>
<td>ein Kreis, zwei Geraden</td>
<td>8</td>
<td><span typeof="mw:File"></span>
</td>
<td>
</td></tr>
<tr>
<td>9</td>
<td><b>KKG</b></td>
<td>zwei Kreise, eine Gerade</td>
<td>8</td>
<td><span typeof="mw:File"></span>
</td>
<td>
</td></tr>
<tr>
<td>10</td>
<td><b>KKK</b></td>
<td>drei Kreise (das klassische Problem)</td>
<td>8</td>
<td><span typeof="mw:File"></span>
</td>
<td>
</td></tr></tbody></table>
<p>Das Problem ist in allen Fällen mit den klassischen Mitteln (Zirkel und Lineal) lösbar. Falls zwei der Kreise mindestens einen Punkt <i>M</i> gemein haben, kann man das Problem vereinfachen, indem man es durch eine Spiegelung an einem Kreis mit Mittelpunkt <i>M</i> auf den Fall zurückführt, dass zwei der Kreise in Geraden ausarten.
</p><p>Für die vier Fälle ohne gegebene Kreise können mit relativ einfachen Möglichkeiten Lösungen für die Kreisradien angegeben werden:
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Drei_Punkte">Drei Punkte</h3></div>
<p>Für drei Punkte gibt es eine Lösung. Wenn mindestens zwei Punkte aufeinander liegen, gibt es unendlich viele Lösungen.
</p><p>Die drei Punkte bilden ein Dreieck mit den Seiten <i>a</i>, <i>b</i>, <i>c</i>. Der gesuchte Kreis ist der <a href="Umkreis" title="Umkreis">Umkreis</a> dieses Dreiecks:
</p>
<dl><dd><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle r={\frac {abc}{4A}}={\frac {ab}{2h_{c}}}={\frac {a}{2\sin \alpha }}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>r</mi>
<mo>=</mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<mrow>
<mi>a</mi>
<mi>b</mi>
<mi>c</mi>
</mrow>
<mrow>
<mn>4</mn>
<mi>A</mi>
</mrow>
</mfrac>
</mrow>
<mo>=</mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<mrow>
<mi>a</mi>
<mi>b</mi>
</mrow>
<mrow>
<mn>2</mn>
<msub>
<mi>h</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi>c</mi>
</mrow>
</msub>
</mrow>
</mfrac>
</mrow>
<mo>=</mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<mi>a</mi>
<mrow>
<mn>2</mn>
<mi>sin</mi>
<mo><!-- --></mo>
<mi>α<!-- α --></mi>
</mrow>
</mfrac>
</mrow>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle r={\frac {abc}{4A}}={\frac {ab}{2h_{c}}}={\frac {a}{2\sin \alpha }}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/0a469d04123e64b9503a93dfbeb31c94c38a8327.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -2.338ex; width:25.812ex; height:5.843ex;" alt="{\displaystyle r={\frac {abc}{4A}}={\frac {ab}{2h_{c}}}={\frac {a}{2\sin \alpha }}}" loading="lazy"></span></dd></dl>
<p>Für die Bestimmung des Flächeninhaltes <i>A</i> kann wieder der <a href="Satz_des_Heron" title="Satz des Heron">Satz des Heron</a> verwendet werden.
</p>
<div style="float:left;"></div>
<div style="float:left;"></div>
<div style="clear:both;"></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Eine_Gerade,_zwei_Punkte"><span id="Eine_Gerade.2C_zwei_Punkte"></span>Eine Gerade, zwei Punkte</h3></div>
<p>Für zwei Punkte und eine Gerade gibt es zwei Lösungen, bei den unten genannten Spezialfällen nur eine, und für zwei auf der Geraden liegende Punkte keine Lösung.
</p><p>Die vorgegebenen Punkte seien mit <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle P_{1}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msub>
<mi>P</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>1</mn>
</mrow>
</msub>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle P_{1}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/398f438d75434e6fbf48dc232c1ad7228a738568.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:2.547ex; height:2.509ex;" alt="{\displaystyle P_{1}}" loading="lazy"></span> und <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle P_{2}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msub>
<mi>P</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>2</mn>
</mrow>
</msub>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle P_{2}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/87858df7457aa93caaef5a316db87a7240cc8c29.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:2.547ex; height:2.509ex;" alt="{\displaystyle P_{2}}" loading="lazy"></span> bezeichnet, die vorgegebene Gerade mit <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle g}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>g</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle g}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/d3556280e66fe2c0d0140df20935a6f057381d77.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:1.116ex; height:2.009ex;" alt="{\displaystyle g}" loading="lazy"></span>. Weiter sei <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle S}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>S</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle S}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/4611d85173cd3b508e67077d4a1252c9c05abca2.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:1.499ex; height:2.176ex;" alt="{\displaystyle S}" loading="lazy"></span> der Schnittpunkt der Geraden <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle (P_{1}P_{2})}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mo stretchy="false">(</mo>
<msub>
<mi>P</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>1</mn>
</mrow>
</msub>
<msub>
<mi>P</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>2</mn>
</mrow>
</msub>
<mo stretchy="false">)</mo>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle (P_{1}P_{2})}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/c6ec27c70dcd7570c75f0601950170c3d464e673.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.838ex; width:6.902ex; height:2.843ex;" alt="{\displaystyle (P_{1}P_{2})}" loading="lazy"></span> mit <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle g}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>g</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle g}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/d3556280e66fe2c0d0140df20935a6f057381d77.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:1.116ex; height:2.009ex;" alt="{\displaystyle g}" loading="lazy"></span> und <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle \alpha <90^{\circ }}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>α<!-- α --></mi>
<mo><</mo>
<msup>
<mn>90</mn>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mo>∘<!-- ∘ --></mo>
</mrow>
</msup>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle \alpha <90^{\circ }}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/b331bdc430fbe04bc36f2c5bbd1afcdd40ffdd0a.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:7.965ex; height:2.343ex;" alt="{\displaystyle \alpha <90^{\circ }}" loading="lazy"></span> der <a href="Schnittwinkel_(Geometrie)" title="Schnittwinkel (Geometrie)">Schnittwinkel</a>. Dann haben die Berührpunkte der beiden gesuchten Kreise nach dem <a href="Sekantentangentensatz" class="mw-redirect" title="Sekantentangentensatz">Sekantentangentensatz</a> den Abstand <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle t={\sqrt {{\overline {SP_{1}}}\cdot {\overline {SP_{2}}}}}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>t</mi>
<mo>=</mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<msqrt>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mover>
<mrow>
<mi>S</mi>
<msub>
<mi>P</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>1</mn>
</mrow>
</msub>
</mrow>
<mo accent="false">¯<!-- ¯ --></mo>
</mover>
</mrow>
<mo>⋅<!-- ⋅ --></mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mover>
<mrow>
<mi>S</mi>
<msub>
<mi>P</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>2</mn>
</mrow>
</msub>
</mrow>
<mo accent="false">¯<!-- ¯ --></mo>
</mover>
</mrow>
</msqrt>
</mrow>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle t={\sqrt {{\overline {SP_{1}}}\cdot {\overline {SP_{2}}}}}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/6d44a75705c8e300d0805e81c4086c38ea1d4640.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -1.338ex; width:16.262ex; height:4.843ex;" alt="{\displaystyle t={\sqrt {{\overline {SP_{1}}}\cdot {\overline {SP_{2}}}}}}" loading="lazy"></span> von <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle S}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>S</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle S}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/4611d85173cd3b508e67077d4a1252c9c05abca2.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:1.499ex; height:2.176ex;" alt="{\displaystyle S}" loading="lazy"></span>. Die Mittelpunkte können dann als Schnittpunkte der Mittelsenkrechten von <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle P_{1}P_{2}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msub>
<mi>P</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>1</mn>
</mrow>
</msub>
<msub>
<mi>P</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>2</mn>
</mrow>
</msub>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle P_{1}P_{2}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/76d9794d001a7d37e056defea5cdc8c99055fc56.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:5.093ex; height:2.509ex;" alt="{\displaystyle P_{1}P_{2}}" loading="lazy"></span> mit den Senkrechten zu <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle g}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>g</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle g}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/d3556280e66fe2c0d0140df20935a6f057381d77.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:1.116ex; height:2.009ex;" alt="{\displaystyle g}" loading="lazy"></span> in den Berührpunkten ermittelt werden.
</p>
<div style="clear:both;"></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Zwei_Geraden,_ein_Punkt"><span id="Zwei_Geraden.2C_ein_Punkt"></span>Zwei Geraden, ein Punkt</h3></div>
<div style="float:right;"></div>
<div style="float:right;"></div>
<p>Es gibt verschiedene Fälle:
</p>
<ul><li>Die Geraden sind parallel: Falls der Punkt außerhalb des von den Geraden begrenzten Bereiches liegt, gibt es keine Lösungen. Liegt er auf einer der Geraden, gibt es eine Lösung. Liegt er dazwischen, zwei Lösungen; der Kreisdurchmesser ist jeweils gleich dem Abstand der Geraden.</li>
<li>Die Geraden sind nicht parallel:
<ul><li>Ist der Punkt der Schnittpunkt der Geraden, gibt es keine Lösung, sofern man die Lösung r=0 (Sonderfall des Kreises) ignoriert.</li>
<li>Liegt der Punkt <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle P}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>P</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle P}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/b4dc73bf40314945ff376bd363916a738548d40a.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:1.745ex; height:2.176ex;" alt="{\displaystyle P}" loading="lazy"></span> auf einer der Geraden, <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle g}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>g</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle g}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/d3556280e66fe2c0d0140df20935a6f057381d77.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:1.116ex; height:2.009ex;" alt="{\displaystyle g}" loading="lazy"></span>, ist jedoch nicht der Schnittpunkt, gibt es zwei Lösungen; die Mittelpunkte der Kreise sind die Schnittpunkte der beiden Winkelhalbierenden mit der Senkrechten zu <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle g}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>g</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle g}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/d3556280e66fe2c0d0140df20935a6f057381d77.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:1.116ex; height:2.009ex;" alt="{\displaystyle g}" loading="lazy"></span> durch <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle P}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>P</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle P}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/b4dc73bf40314945ff376bd363916a738548d40a.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:1.745ex; height:2.176ex;" alt="{\displaystyle P}" loading="lazy"></span>.</li>
<li>Liegt der Punkt auf keiner der Geraden, gibt es zwei Lösungen; dies ist der generische Fall. Es seien <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle P'}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msup>
<mi>P</mi>
<mo>′</mo>
</msup>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle P'}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/ef4efa52c8f47f06136f6ebfd1d68c1249aaca39.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:2.506ex; height:2.509ex;" alt="{\displaystyle P'}" loading="lazy"></span> das Bild von <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle P}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>P</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle P}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/b4dc73bf40314945ff376bd363916a738548d40a.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:1.745ex; height:2.176ex;" alt="{\displaystyle P}" loading="lazy"></span> unter der Spiegelung an der zugehörigen Winkelhalbierenden <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle w}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>w</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle w}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/88b1e0c8e1be5ebe69d18a8010676fa42d7961e6.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:1.664ex; height:1.676ex;" alt="{\displaystyle w}" loading="lazy"></span> und <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle S}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>S</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle S}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/4611d85173cd3b508e67077d4a1252c9c05abca2.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:1.499ex; height:2.176ex;" alt="{\displaystyle S}" loading="lazy"></span> der Schnittpunkt der Senkrechten zu <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle w}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>w</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle w}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/88b1e0c8e1be5ebe69d18a8010676fa42d7961e6.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:1.664ex; height:1.676ex;" alt="{\displaystyle w}" loading="lazy"></span> durch <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle P}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>P</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle P}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/b4dc73bf40314945ff376bd363916a738548d40a.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:1.745ex; height:2.176ex;" alt="{\displaystyle P}" loading="lazy"></span> und <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle P'}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msup>
<mi>P</mi>
<mo>′</mo>
</msup>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle P'}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/ef4efa52c8f47f06136f6ebfd1d68c1249aaca39.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:2.506ex; height:2.509ex;" alt="{\displaystyle P'}" loading="lazy"></span> mit einer der Geraden, <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle g}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>g</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle g}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/d3556280e66fe2c0d0140df20935a6f057381d77.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:1.116ex; height:2.009ex;" alt="{\displaystyle g}" loading="lazy"></span>. Damit ist die Darstellung nun symmetrisch zur Winkelhalbierenden. Der Abstand der Berührpunkte <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle B}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>B</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle B}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/47136aad860d145f75f3eed3022df827cee94d7a.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:1.764ex; height:2.176ex;" alt="{\displaystyle B}" loading="lazy"></span> (der beiden Kreise mit <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle g}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>g</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle g}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/d3556280e66fe2c0d0140df20935a6f057381d77.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:1.116ex; height:2.009ex;" alt="{\displaystyle g}" loading="lazy"></span>) zu <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle S}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>S</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle S}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/4611d85173cd3b508e67077d4a1252c9c05abca2.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:1.499ex; height:2.176ex;" alt="{\displaystyle S}" loading="lazy"></span> ergibt sich mit Hilfe der Beziehung des <a href="Sekanten-Tangenten-Satz" title="Sekanten-Tangenten-Satz">Sekanten-Tangenten-Satz</a>, angewendet mit <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle S}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>S</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle S}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/4611d85173cd3b508e67077d4a1252c9c05abca2.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:1.499ex; height:2.176ex;" alt="{\displaystyle S}" loading="lazy"></span> als Geraden-Zentrum zu <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle {\overline {BS}}={\sqrt {{\overline {SP}}\cdot {\overline {SP'}}}}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mover>
<mrow>
<mi>B</mi>
<mi>S</mi>
</mrow>
<mo accent="false">¯<!-- ¯ --></mo>
</mover>
</mrow>
<mo>=</mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<msqrt>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mover>
<mrow>
<mi>S</mi>
<mi>P</mi>
</mrow>
<mo accent="false">¯<!-- ¯ --></mo>
</mover>
</mrow>
<mo>⋅<!-- ⋅ --></mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mover>
<mrow>
<mi>S</mi>
<msup>
<mi>P</mi>
<mo>′</mo>
</msup>
</mrow>
<mo accent="false">¯<!-- ¯ --></mo>
</mover>
</mrow>
</msqrt>
</mrow>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle {\overline {BS}}={\sqrt {{\overline {SP}}\cdot {\overline {SP'}}}}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/0ee26536cbb34d142eb0c8c25413c7593cd73648.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -1.171ex; width:18.173ex; height:4.843ex;" alt="{\displaystyle {\overline {BS}}={\sqrt {{\overline {SP}}\cdot {\overline {SP'}}}}}" loading="lazy"></span>. Aufgetragen nach beiden Seiten auf <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle g}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>g</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle g}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/d3556280e66fe2c0d0140df20935a6f057381d77.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:1.116ex; height:2.009ex;" alt="{\displaystyle g}" loading="lazy"></span> ergeben sich zunächst die Berührpunkte <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle B}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>B</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle B}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/47136aad860d145f75f3eed3022df827cee94d7a.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:1.764ex; height:2.176ex;" alt="{\displaystyle B}" loading="lazy"></span>. Die Mittelpunkte <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle M}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>M</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle M}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/f82cade9898ced02fdd08712e5f0c0151758a0dd.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:2.442ex; height:2.176ex;" alt="{\displaystyle M}" loading="lazy"></span> der Kreise ergeben sich durch die jeweiligen Schnittpunkte der Senkrechten zu <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle g}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>g</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle g}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/d3556280e66fe2c0d0140df20935a6f057381d77.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:1.116ex; height:2.009ex;" alt="{\displaystyle g}" loading="lazy"></span> durch <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle B}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>B</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle B}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/47136aad860d145f75f3eed3022df827cee94d7a.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:1.764ex; height:2.176ex;" alt="{\displaystyle B}" loading="lazy"></span> mit der Winkelhalbierenden <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle w}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>w</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle w}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/88b1e0c8e1be5ebe69d18a8010676fa42d7961e6.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:1.664ex; height:1.676ex;" alt="{\displaystyle w}" loading="lazy"></span>.</li></ul></li></ul>
<div style="clear:both;"></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Drei_Geraden">Drei Geraden</h3></div>
<p>Für drei sich schneidende Geraden (nicht <a href="Parallel_(Geometrie)" class="mw-redirect" title="Parallel (Geometrie)">parallel</a> oder übereinander liegend) gibt es vier Lösungen. Sind zwei der Geraden parallel, gibt es nur zwei Lösungen, für drei Parallelen gibt es keine Lösung und für parallele Geraden mit Abstand 0 gibt es unendlich viele Lösungen.
</p><p>Die drei Geraden bilden mit ihren Schnittpunkten ein Dreieck mit den Seiten <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle a,b,c}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>a</mi>
<mo>,</mo>
<mi>b</mi>
<mo>,</mo>
<mi>c</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle a,b,c}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/f13f068df656c1b1911ae9f81628c49a6181194d.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:5.302ex; height:2.509ex;" alt="{\displaystyle a,b,c}" loading="lazy"></span>. Deshalb kommen hier die Regeln für den <a href="Inkreis" title="Inkreis">Inkreis</a> und die <a href="Ankreis" title="Ankreis">Ankreise</a> zur Anwendung:
</p>
<dl><dd><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle r={\frac {2A}{a+b+c}}={\frac {A}{s}}={\frac {a}{\cot {\frac {\beta }{2}}+\cot {\frac {\gamma }{2}}}}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>r</mi>
<mo>=</mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<mrow>
<mn>2</mn>
<mi>A</mi>
</mrow>
<mrow>
<mi>a</mi>
<mo>+</mo>
<mi>b</mi>
<mo>+</mo>
<mi>c</mi>
</mrow>
</mfrac>
</mrow>
<mo>=</mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<mi>A</mi>
<mi>s</mi>
</mfrac>
</mrow>
<mo>=</mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<mi>a</mi>
<mrow>
<mi>cot</mi>
<mo><!-- --></mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<mi>β<!-- β --></mi>
<mn>2</mn>
</mfrac>
</mrow>
<mo>+</mo>
<mi>cot</mi>
<mo><!-- --></mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<mi>γ<!-- γ --></mi>
<mn>2</mn>
</mfrac>
</mrow>
</mrow>
</mfrac>
</mrow>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle r={\frac {2A}{a+b+c}}={\frac {A}{s}}={\frac {a}{\cot {\frac {\beta }{2}}+\cot {\frac {\gamma }{2}}}}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/6aeecdc8d29f28fe44becb963209d13071f97031.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -3.838ex; width:36.831ex; height:7.343ex;" alt="{\displaystyle r={\frac {2A}{a+b+c}}={\frac {A}{s}}={\frac {a}{\cot {\frac {\beta }{2}}+\cot {\frac {\gamma }{2}}}}}" loading="lazy"></span></dd></dl>
<p>mit den Innenwinkeln <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle \alpha ,\beta ,\gamma }">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>α<!-- α --></mi>
<mo>,</mo>
<mi>β<!-- β --></mi>
<mo>,</mo>
<mi>γ<!-- γ --></mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle \alpha ,\beta ,\gamma }</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/301cc1b37ba8f0fb0c9bedee5efa5e0b5bc9e791.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.838ex; width:6.15ex; height:2.676ex;" alt="{\displaystyle \alpha ,\beta ,\gamma }" loading="lazy"></span>, dem Flächeninhalt <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle A}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>A</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle A}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/7daff47fa58cdfd29dc333def748ff5fa4c923e3.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:1.743ex; height:2.176ex;" alt="{\displaystyle A}" loading="lazy"></span> und dem halben <a href="Umfang_(Geometrie)" title="Umfang (Geometrie)">Umfang</a> <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle s}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>s</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle s}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/01d131dfd7673938b947072a13a9744fe997e632.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:1.09ex; height:1.676ex;" alt="{\displaystyle s}" loading="lazy"></span>:
</p>
<dl><dd><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle s={\frac {a+b+c}{2}}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>s</mi>
<mo>=</mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<mrow>
<mi>a</mi>
<mo>+</mo>
<mi>b</mi>
<mo>+</mo>
<mi>c</mi>
</mrow>
<mn>2</mn>
</mfrac>
</mrow>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle s={\frac {a+b+c}{2}}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/787a98dac5681f383514fc1bd5b4d8e561a3fd21.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -1.838ex; width:13.94ex; height:5.343ex;" alt="{\displaystyle s={\frac {a+b+c}{2}}}" loading="lazy"></span></dd></dl>
<p>Um einen Ausdruck zu erhalten, der nur die Seitenlängen verwendet, kann der <a href="Satz_des_Heron" title="Satz des Heron">Satz des Heron</a> benutzt werden:
</p>
<dl><dd><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle A={\sqrt {s(s-a)(s-b)(s-c)}}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>A</mi>
<mo>=</mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<msqrt>
<mi>s</mi>
<mo stretchy="false">(</mo>
<mi>s</mi>
<mo>−<!-- − --></mo>
<mi>a</mi>
<mo stretchy="false">)</mo>
<mo stretchy="false">(</mo>
<mi>s</mi>
<mo>−<!-- − --></mo>
<mi>b</mi>
<mo stretchy="false">)</mo>
<mo stretchy="false">(</mo>
<mi>s</mi>
<mo>−<!-- − --></mo>
<mi>c</mi>
<mo stretchy="false">)</mo>
</msqrt>
</mrow>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle A={\sqrt {s(s-a)(s-b)(s-c)}}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/f2040da62a4f48c9f502e3f38e44133524401c00.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -1.838ex; width:28.71ex; height:4.843ex;" alt="{\displaystyle A={\sqrt {s(s-a)(s-b)(s-c)}}}" loading="lazy"></span></dd></dl>
<p>Die entsprechenden Formeln für die Ankreise lauten
</p>
<dl><dd><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle r_{a}={\frac {2A}{b+c-a}}={\frac {A}{s-a}}={\frac {a}{\tan {\frac {\beta }{2}}+\tan {\frac {\gamma }{2}}}}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msub>
<mi>r</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi>a</mi>
</mrow>
</msub>
<mo>=</mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<mrow>
<mn>2</mn>
<mi>A</mi>
</mrow>
<mrow>
<mi>b</mi>
<mo>+</mo>
<mi>c</mi>
<mo>−<!-- − --></mo>
<mi>a</mi>
</mrow>
</mfrac>
</mrow>
<mo>=</mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<mi>A</mi>
<mrow>
<mi>s</mi>
<mo>−<!-- − --></mo>
<mi>a</mi>
</mrow>
</mfrac>
</mrow>
<mo>=</mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<mi>a</mi>
<mrow>
<mi>tan</mi>
<mo><!-- --></mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<mi>β<!-- β --></mi>
<mn>2</mn>
</mfrac>
</mrow>
<mo>+</mo>
<mi>tan</mi>
<mo><!-- --></mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<mi>γ<!-- γ --></mi>
<mn>2</mn>
</mfrac>
</mrow>
</mrow>
</mfrac>
</mrow>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle r_{a}={\frac {2A}{b+c-a}}={\frac {A}{s-a}}={\frac {a}{\tan {\frac {\beta }{2}}+\tan {\frac {\gamma }{2}}}}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/65bc557f1df3f98d5c2aed45d654c0bcd88939a1.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -3.838ex; width:41.871ex; height:7.343ex;" alt="{\displaystyle r_{a}={\frac {2A}{b+c-a}}={\frac {A}{s-a}}={\frac {a}{\tan {\frac {\beta }{2}}+\tan {\frac {\gamma }{2}}}}}" loading="lazy"></span></dd></dl>
<p>bzw. für die anderen Ankreisen entsprechend.
</p>
<div style="clear:both;"></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Zahl_der_Lösungen"><span id="Zahl_der_L.C3.B6sungen"></span>Zahl der Lösungen</h3></div>
<p>Das Problem, für die verschiedenen Typen des Apollonios-Problems die Anzahl der Lösungen zu ermitteln, gehört zum Gebiet der <a href="Enumerative_Geometrie" class="mw-redirect" title="Enumerative Geometrie">enumerativen Geometrie</a>.<sup id="cite_ref-Bruen_1983_1-3" class="reference"><a href="#cite_note-Bruen_1983-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die allgemeine Zahl von Lösungen für die zehn Problemvarianten ist in der Tabelle weiter oben angegeben. Es kommt jedoch vor, dass spezielle Anordnungen der gegebenen Elemente die Zahl der Lösungen ändern. Beispielsweise hat das Apollonische Problem keine Lösung, wenn einer der Kreise die beiden anderen trennt (Abbildung 12); um die beiden durchgezogen gezeichneten Kreise zu berühren, müsste ein Lösungskreis den gestrichelt dargestellten Kreis schneiden; das ist aber unmöglich, wenn der gestrichelte Kreis berührt werden soll. Umgekehrt, wenn sich die drei gegebenen Kreise im selben Punkt berühren, dann ist jeder Kreis durch den gemeinsamen Punkt eine Lösung; solche Apollonios-Probleme haben unendlich viele Lösungen. Auch im Fall identischer gegebener Kreise gibt es im Allgemeinen unendlich viele Lösungen. Sind nur zwei Kreise identisch, so gibt es nur zwei verschiedene gegebene Kreise; die Mittelpunkte der Lösungskreise bilden eine <a href="Hyperbel_(Mathematik)" title="Hyperbel (Mathematik)">Hyperbel</a>, wie im Abschnitt <a href="#Schnitt_von_Hyperbeln">Schnitt von Hyperbeln</a> gezeigt wird.
</p><p>Eine umfassende Zählung der Lösungen für alle möglichen Konfigurationen von drei gegebenen Kreisen, Punkten oder Geraden wurde zuerst von Muirhead im Jahre 1896 in Angriff genommen, auch wenn es frühere Arbeiten dazu von Stoll und Study gab. Die Untersuchung von Muirhead war jedoch unvollständig; sie wurde 1974 erweitert. Eine endgültige Zählung mit 33 verschiedenen Fällen wurde 1983 veröffentlicht.<sup id="cite_ref-Bruen_1983_1-4" class="reference"><a href="#cite_note-Bruen_1983-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Obwohl die Lösungen des Apollonischen Problems gewöhnlich paarweise auftreten (siehe Abschnitt <a href="#Lösungspaare_bezüglich_Inversion">Lösungspaare bezüglich Inversion</a>), ist in einigen Fällen eine ungerade Zahl von Lösungen möglich, wie etwa bei der eindeutig bestimmten Lösung des Problems <b>PPP</b>, oder wenn einer der gegebenen Kreise oder alle drei selbst Lösungen sind. (Ein Beispiel dafür sind die Kreise im <a href="Satz_von_Descartes" title="Satz von Descartes">Satz von Descartes</a>). Es gibt jedoch kein Apollonios-Problem mit genau sieben Lösungen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><a href="H._S._M._Coxeter" class="mw-redirect" title="H. S. M. Coxeter">H. S. M. Coxeter</a>: <i>The problem of Apollonius</i>, American Mathematical Monthly, Band 75, 1968, S. 5–15</li>
<li>Frauke Böttcher: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20110921090438/http://www.uni-koeln.de/math-nat-fak/didaktiken/mathe/volkert/Das%20Apollonische%20Beruehrproblem,%202007.pdf">Das "Apollonische Berührproblem" – Eine historische Rekonstruktion zur Vermittlung geometrischer Methoden</a> (PDF; 7,2 MB)</i>, Universität zu Köln, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät, Seminar für Mathematik und ihre Didaktik (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20110921090438/http://www.uni-koeln.de/math-nat-fak/didaktiken/mathe/volkert/Das%20Apollonische%20Beruehrproblem,%202007.pdf">pdf</a>).</li>
<li>Dana Mackenzie: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.americanscientist.org/article/a-tisket-a-tasket-an-apollonian-gasket"><i>A tisket, a tasket, an Apollonian basket</i></a>. In: <i>American Scientist</i>, Band 98, 2010, S. 10–14 (erhielt den <a href="Chauvenet-Preis" title="Chauvenet-Preis">Chauvenet-Preis</a> 2015).</li>
<li>David Girsch, Jason Ribando: <i>Apollonios Problem: A Study of Solutions and Their Connections</i>. In: <i>American Journal of Undergraduate Research</i>, Band 3, Nr. 1, 2004 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://ajuronline.org/uploads/Volume%203/Issue%201/31D-GischArt.pdf">PDF</a>).</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Problem_of_Apollonius?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Apollonisches Problem</a></span></b> – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li><a href="Eric_Weisstein" title="Eric Weisstein">Eric W. Weisstein</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://mathworld.wolfram.com/ApolloniusProblem.html"><i>Apollonius Problem</i>.</a> In: <i><a href="MathWorld" title="MathWorld">MathWorld</a></i> (englisch).</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.mathpages.com/home/kmath113/kmath113.htm">Lösungen mit quadratischen Gleichungen</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-Bruen_1983-1"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Bruen_1983_1-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Bruen_1983_1-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Bruen_1983_1-2">c</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Bruen_1983_1-3">d</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Bruen_1983_1-4">e</a></sup></span> <span class="reference-text">A. Bruen, J.C. Fisher, J.B. Wilker: <i>Apollonius by Inversion</i>. In: <i>Mathematics Magazine</i>. 56, 1983, S. 97–103</span>
</li>
<li id="cite_note-Dörrie_1965-2"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Dörrie_1965_2-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Dörrie_1965_2-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Dörrie_1965_2-2">c</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Dörrie_1965_2-3">d</a></sup></span> <span class="reference-text">H. Dörrie: <i>The Tangency Problem of Apollonius</i>. In: <i>100 Great Problems of Elementary Mathematics: Their History and Solutions</i>. 1965, S. 154–160.</span>
</li>
<li id="cite_note-Coxeter_1968-3"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Coxeter_1968_3-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Coxeter_1968_3-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Harold Scott MacDonald Coxeter: <i>The Problem of Apollonius</i>. In: <i>The American Mathematical Monthly</i>. Vol. 75, 1968, S. 5–15.</span>
</li>
</ol>
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